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Kitesurfen

Beim Kitesurfen steht man auf einem Surfbrett, dem Kiteboard, und wird von einem Lenkdrachen, dem sogenannten Kite, über das Wasser gezogen. Ein Kite besteht aus einem über ein Gestänge gespanntem Segel, mit dem das Board gesteuert wird. Anders als beim Windsurfen ist der Kite nicht fest mit dem Board verbunden, sondern wird in den Händen gehalten oder am Gürtel befestigt deshalb ist man beim Kiten sehr agil. Das ermöglicht schnelle Richtungswechsel und sogar Sprünge und verschiedene Tricks.

Kitesurfen erfordert sehr viel Kraft im Oberkörper, um den Kite zu halten; gefordert sind hier deine Arme, Schultern und deine Rückenmuskulatur. 
Das Stehen auf dem Board beansprucht deine Beinmuskeln, während deine Bauch- und Rückenmuskeln unentwegt arbeiten müssen, um dich dabei zu stabilisieren. Da eine Kite-Session gut und gerne drei Stunden oder länger dauern kann, werden dein Herz-Kreislauf-System und deine Ausdauer quasi nebenbei trainiert (und das intensiv!).
 
Kitesurfen ist prinzipiell für jeden geeignet; allerdings solltest du nicht komplett unsportlich sein, da sowohl Kraft, Ausdauer, ein gutes Gleichgewicht sowie Koordination gefordert sind. Es kann sein, dass du einige Meter mit deinem Board zum Strand schwimmen musst, wenn der Wind plötzlich weg ist. Du solltest zu deiner eigenen Sicherheit also in der Lage sein, ohne Probleme auch längere Distanzen zu schwimmen.
Wenn du bereits Erfahrungen im Surfen oder Snowboarden hast oder schon mal einen Drachen gelenkt hast, lernst du Kitesurfen sehr schnell; auch absolute Anfänger eignen sich die Technik aber in der Regel problemlos an.
Das Alter spielt keine Rolle, Kiten ist vom Kind bis zum Senior für alle Altersgruppen geeignet, wenn die Grundvoraussetzungen in Fitness und Schwimmfähigkeiten gegeben sind. Auch Übergewicht ist bei dieser Sportart kein Ausschlusskriterium, da es unterschiedliche Bretter und Kites für nahezu jede Größe und jedes Gewicht gibt.
 
Kiten sieht leicht aus, erfordert aber Kraft, Ausdauer und ein gutes Gleichgewicht, weshalb du eine gewisse Grundfitness mitbringen solltest. Als Anfänger empfiehlt es sich, eine Kiteschule besuchen, um dir die richtige Technik zeigen zu lassen und das passende Board samt Kite zu finden. Außerdem lernst du dort wichtige Regeln zum Verhalten auf dem Strand und auf dem Wasser. Da nicht jeder Ort zum Kiten geeignet ist und Strömungen sowie Wind für Unerfahrene gefährlich werden können, erfährst du, wo du Kiten darfst und was du über Wind, Wasser und die Wetterbedingungen fürs Kiten wissen musst. Überprüf vor dem Kiten immer deine Ausrüstung, geh nie alleine aufs Wasser und bleib an Land, wenn der Wind vom Ufer Richtung Wasser weht! Nur erfahrene Kiter können gegen den Wind wieder zum Ufer fahren.
 
Kitesurfen ist ein Sport, für den du einiges an Equipment brauchst:  Das Board, der Kite sowie Steuerungs- und Sicherheitsleinen. Zudem benötigst du eine mit dem Kite verbundene Lenkstange, um diesen zu lenken und so dein Board zu steuern. Diese Sachen kannst du dir meistens aber auch problemlos ausleihen. In jedem Fall solltest du dich von einem Experten beraten lassen, welches Board und Kite zu dir passen. Ein Helm zum Schutz deines Kopfes sowie eine Schwimmweste sind Pflicht. Da es im Wasser und aufgrund des Windes außerdem sehr kalt werden kann, solltest du einen Neoprenanzug tragen sowie Schuhe für einen sicheren und rutschfesten Stand auf dem Brett. Auch diese Dinge können meist ausgeliehen werden, um sicherzugehen solltest du dich aber vorher rechtzeitig informieren um zu wissen, was du selbst mitbringen musst. Ein Sonnenschutz in Form einer Sonnenbrille und Sonnencreme ist empfehlenswert, da die UV-Strahlung vom Wasser reflektiert und verstärkt wird.
 

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